Stories Hintergrund

Episode 1

Samir

Zwischen zwei Stühlen aber trotzdem nichts Halbes: Seit früher Kindheit sucht Samir seine Identität. Er findet seinen Platz zwischen Kunst und Religion, zwischen Mainstream und Gegenentwurf.

Episode 1

Samir

Episode 2

Dania

Lieber «Ausländerin» als «Flüchtling» und doch ganz Schweizermacherin? Dania war Neuankömmling in der Schweiz. Sie zieht aus ihren Erfahrungen die Kraft, sich für andere Menschen mit Fluchthintergrund zu engagieren und Brücken zu bauen.

Episode 2

Dania

Episode 3

Saâd

Auf der Suche nach seinem Platz in der Welt war Saâd erst Rekrut, dann Student, dann Offizier in der Armee. Seine Verbindung zur Religion hat er aber nie hinterfragt: Sie ist ein fixer Teil von seinem Schweizersein.

Episode 3

Saâd

Episode 4

Selma

Selma ist gelernte Zahnarztgehilfin, Muslimin und Sozialpädagogin, und all diese Rollen begleiten sie durch ihr Leben – aber in erster Linie ist sie Selma.

Episode 4

Selma

Episode 5

Hannan

Hannan fühlte sich lange von der Öffentlichkeit auf ihre Religion reduziert. Heute hilft sie Neuankömmlingen, sich in der Gesellschaft einzufinden, neue Wurzeln zu schlagen und sich selbst sein zu dürfen.

Episode 5

Hannan

Episode 6

Bujar

Bujar hat früh erkannt, dass man sich engagieren muss, wenn man für die Gesellschaft nützlich sein will. Jetzt macht er Politik: für seine Familie, für sein Zuhause, und fürs schöne Schweizer Panorama.

Episode 6

Bujar

Episode 7

Nuran

Das Autofahren gab Nuran die Freiheit, alles hinter sich zu lassen und sich selbst zu finden. Jetzt ist sie selbständig und selbstbestimmt, im Job und in der Religion.

Episode 7

Nuran


Ups & Downs

14 Jahre

Grenzen überschreiten

Samir wurde zum ersten Mal beim Sprayen erwischt und vom Nachbar bei der Polizei gemeldet. Er musste Schadenersatz leisten.

21 Jahre

Grenzen überwinden

Samir macht die Umra, die kleine Pilgerfahrt, und sieht zum ersten Mal Mekka und die Kaaba. Er ist dankbar für dieses Erlebnis.

23 Jahre

Unsicherheit

Die Frage nach der beruflichen Zukunft bereitet Bauchschmerzen. Samir macht sich selbständig.

ab 25 Jahren

Der Sprung vom Hobby zum Beruf

Samir erhält zunehmend Aufträge zum Malen und Illustrieren und kann sich mit neuen Menschen vernetzen, die ihn beruflich fördern.

15 Jahre

Sich verbinden

Dania wird Tante des kleinen Hassan, zu dem sie sich bis heute sehr nahe fühlt.

18 Jahre

Abschied nehmen

Mit ihrer Familie muss Dania Aleppo verlassen. In der Schweiz ist sie mit der Unsicherheit konfrontiert, ob ihre Familie bleiben darf.

21 Jahre

Ausgegrenzt werden

Dania wird immer häufiger darauf angesprochen, „woher sie aber wirklich kommt“. Manchmal ärgert sie sich über die Frage, weil sie findet, dass sie in bestimmten Situationen nicht angebracht ist.

21 Jahre

Brücken bauen

Dania erhält eine Anstellung bei der Caritas, wo sie im interkulturellen Dolmetschdienst arbeitet.

8 Jahre

Ausgeschlossen werden

In der Schule erlebt Saâd zum ersten Mal, was es bedeutet, anders zu sein. Jemand lacht ihn aus, weil er muslimisch ist. Zum Glück ein Einzelfall – seine Freunde schätzen ihn so, wie er ist

17 Jahre

Belohnt werden

Saâd gewinnt Silber an den Freiburger Leichtathletik-Meisterschaften.

23 Jahre

Überfordert werden

Der Abschluss seines Bachelor-Studiums erlebt Saâd als sehr belastend. Die Abschlussprüfungen und Bachelorarbeit setzen ihn unter Druck.

25 Jahre

Anerkannt werden

Saâd reist für einen Uni-Austausch nach Kanada. Zur selben Zeit wird er zum Kompaniekommandant der Schweizer Armee ernannt.

10 Jahre

Verlieren

Selmas Vater verstirbt.

14 Jahre

Sich aufrappeln

Das Basketballtraining wird ein fester Bestandteil ihres Lebens.

20 Jahre

Durchbeissen

Selma gefällt es nicht während ihrer Lehre als Dentalassistentin, aber sie zieht es trotzdem durch.

21 Jahre

Sich umorientieren

Selma entschliesst sich, die Berufsmaturität nachzuholen und ihrem Leben eine neue Richtung zu geben.

26 Jahre

Welt erobern

Nach ihrem Studium geht Selma auf Weltreise. Es verschlägt sie nach Nordafrika und Asien.

16 Jahre

Hier sagt man nicht Grüss Gott

Wegen der Familien muss Hannan die geliebte Heimat München verlassen. Es geht nach Frankfurt. Neue Umgebung, neue Schule, neue Freunde. Es war ein sehr schwerer und einsamer Anfang.

21 Jahre

Die Welt zu Gast bei Freunden

Der Fussballsommer 2006 war die beste Zeit in Hannans Leben. Sie arbeitet als Volunteer für die Fifa und packt als Gastgeberin mit an. Highlight: Im Viertelfinale Zidane live im Stadion sehen.

22 Jahre

Wer bin ich?

Bin ich deutsch? Bin ich iranisch? Bin ich muslimisch? Eine Identitätskriese bricht aus. Das Physikstudium wird abgebrochen. Weg aus Deutschland. Ab nach Malaysia.

25 Jahre

Es ist nie zu spät für einen Neuanfang

Zurück in die Heimat München. Man ist nie zu alt um etwas Neues zu studieren. Islamwissenschaft klingt doch ganz interessant. Die besten Freundschaften werden in diese Zeit geschlossen.

28 Jahre

Selbst ist die Frau

Hannan arbeitet mindestens 50% während des Studiums um den Master finanzieren zu können. Fast sieht es so aus als ob es scheitert. Langsam kommt man aber auch ans Ziel.

30 Jahre

Wir schaffen das

Am Münchner Hauptbahnhof stehen tausende von geflüchteten Menschen. Hannan ist genauso verunsichert wie die Anderen Menschen aber sie weiss auch: nur zusammen können wir das schaffen. Die Arbeit in der Flüchtlingshilfe beginnt.

31 Jahre

Ein neues Zuhause

Nach dem Studium die Berufung zu finden ist nicht einfach, aber es ist möglich. Wer hätte gedacht, dass der Traumjob in der Schweiz auf sie wartet. Hannan ist dankbar für ihr neues Zuhause in Zürich.

13 Jahre

Ausgeliefert sein

«Es war Mittag. Ich kam heim zum Essen. Im Fernsehen sah ich ein Hochhaus. Schwarzer Rauch stieg empor. Meine Mutter sagte, ein Flugzeug sei hineingeflogen. Ich dachte mir, das kann unmöglich sein, während die Szenen wiederholt wurden. Ich verstand die Welt nicht mehr. Afghanistan, Osama, Jihad, waren Stichworte, die meine Aufmerksamkeit ergriffen. «Muslime? Töten? Was läuft hier?», schwirrte mir im Kopf. In den nächsten paaren Monaten verging kein Tag, an dem eine Zeitung nicht über Muslime schrieb. Muslim zu sein war plötzlich nicht mehr eine Sache zwischen dir und Gott.»

16 Jahre

Selbst in die Hand nehmen

«Nach anhaltenden negativen Medienberichten über den Islam und Muslime befasse ich mich immer damit: es kann doch nicht sein, dass das meine Religion ist. Durch Lesen und mit der Hilfe unseres Imams bin ich zum Entschluss gekommen, dass der Islam nicht so ist. Nein. Ich lebe ab jetzt meinen Eigenen Islam. Den Schweizer Islam.»

25 Jahre

Unsicher sein

Es ist Sommer, als Bujar zum ersten Mal Aida sieht. Er weiss, dass sie die Liebe seines Lebens ist. Doch er ist verunsichert, ob sie die Gefühle erwidert.

27 Jahre

Zusammen sein

Aida und Bujar heiraten, ihr Sohn kommt zur Welt: «Unser Leben hat sich mit einem Schlag verändert. Wir haben einen Jungen bekommen, der nur isst, schläft, weint und in die Hose macht. Aber wir lieben alles an ihm. Es ist so, als würde man sich wieder neu verlieben.»

8 Jahre

Ausgegrenzt werden

Nuran flüchtet mit ihrer Familie in die Schweiz in ein kleines Dorf in Bern und ist die einzige Ausländerin der Schule. Sie wird als «Jugo» bezeichnet, was sie sehr traurig gemacht und bis heute geprägt hat.

16 Jahre

Überzeugen

Nuran schnuppert in einem Schuhgeschäft, wo ihr bereits im Vorfeld mitgeteilt wird, dass sie keine Chance auf eine Lehrstelle hat. Zwei Wochen nach ihrer Schnupperwoche teilt ihr der Ladeninhaber mit, sie würden ihr dennoch gerne eine Lehrstelle anbieten, weil sie sie begeistert hat.

25 Jahre

Sich selbst suchen

Nuran ist auf der Suche nach ihrer religiösen Identität und setzt sich bewusster mit ihrer Religion auseinander. Aus Angst vor negativen Reaktionen zögert sie jedoch, öffentlich über ihr Muslimin-Sein zu sprechen.

31 Jahre

Respekt finden

Nuran wird zum dritten Mal Mutter. Die Berner Fahrlehrerin ist regelmässig in einer SRF-Radiosendung zu hören, wo sie sich gemeinsam mit anderen Menschen über Alltags- und Lebensgeschichten austauscht.

0 Jahre
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Lebensweg

So vielfältig
sind wir

Unsere Ansichten sind so unterschiedlich wie unsere Lebenswege: das Projekt SwissMuslimStories lädt Musliminnen und Muslime in der Schweiz dazu ein, für sich selbst zu sprechen und zu teilen, was sie bewegt, wie sie sich verwirklichen und ihr Umfeld mitgestalten.

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